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Finnek, Tom: Vor dem Abgrund

Die Protagonisten wachsen dem Leser schnell ans Herz und man lacht und leidet beim Lesen mit ihnen. Die Beschreibung der Lebensumstände der Menschen im East End von London ist oftmals so detailliert, das man den Gestank förmlich riechen kann. Obwohl das Leben im East End von Schmutz, Alkohol und Gewalt geprägt war, schafft es der Autor ohne lang und breit beschriebene Gewaltszenen, oder widerliche Vergewaltigungsszenen, die Lebensumstände der Menschen realistisch darzustellen. Das habe ich Tom Finnek hoch angerechnet das er diese Szenen sehr genau dosiert hat. Dadurch wurde das Buch für mich zu einem Wohlfühlbuch, welches ich beim Lesen auch genießen konnte.

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SUB-Geflüster #2

Also das ist ja manchmal so eine Sache mit dem Bloggen und Fotografieren von Büchern, von denen man nach zwei Wochen Urlaub heute viel zu viel gekauft hat. Wenn man nämlich Katzen hat, die eigentlich gerade irgendwo friedlich vor sich hin dösen, aber natürlich genau dann zum Leben erwachen, wenn man gerade einen Bücherstapel hübsch drapiert und ein Bild machen möchte.

Da muss selbstredend erst mal das oberste Buch markiert und das linke Bäckchen ordentlich am Buchschnitt geschrubbelt werden. Nun gut, dann eben Buchbild mit Kater. Nur blöd, dass er immer direkt vor den Buchtiteln steht oder wenn nicht, er genau beim Auslösen des Fotos das Schwänzchen bewegt. Also hilft dann nur noch aufgeben, Pfötchen kraulen den Leibeigenen spielen. ;-)

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Pötzsch, Oliver: Die Burg der Könige

So gibt es Verwicklungen und Verwirrungen wie in einem guten Krimi. Es ist eben von allem etwas dabei. Krimispaß gemischt mit einem historischen Roman, der noch einiges an Wissen aus dem 16 Jahrhundert bereit hält. Für zusätzliche Spannung sorgt der Autor, indem er immer wieder zwischen den einzelnen Protagonisten hin und her schwenkt. Dem Leser entgeht so nicht wie es um die Gegner von Agnes bestellt ist. Wer ihr gewogen ist und wer nicht. Zusätzlich schildert Oliver Pötzsch die landschaftlichen Begebenheiten so bildhaft, dass man die Burgen, die Wälder und Städte deutlich vor Augen hatte. Mir hat es Spaß gemacht diesen Weg mit zugehen und Agnes und ihre Begleiter ein Stück ihres Weges zu begleiten.

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Johnson, Alissa: Wie es dem Glück beliebt

Die Story ist die eines klassischen Regency-Romans mit einem adeligen Helden und einer Jungfrau in Nöten. Nur das diese Jungfrau in Nöten sich anders verhält, als die meisten anderen Damen. Diesmal wartet sie nicht taschentuchringend, verzweifelt nach einer Lösung grübelnd bis ein Held vorbeikommt und ihre Probleme löst, sondern sie unternimmt selber etwas – mit Erfolg. Natürlich hat auch der Held seine großen Auftritte – schließlich gehört das in gewissem Rahmen dazu, doch sie ist alles andere als die seufzende, bewundernde Heldin.

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McKenzie, Sophie: Seit du tot bist

Die ersten Seiten sind beim Lesen nur so an mir vorbei geflogen. Wie unglaublich es sich für Gen anhört, daß vielleicht ihre Tochter die angeblich vor acht Jahren im Mutterleib verstorben ist, doch noch leben könnte. Eine gemeine Lüge einer Fremden oder doch Wirklichkeit. Der Schmerz um den Verlust ihres Kindes, ist immer wieder Thema in diesem Buch, aber leider konnte er mich nicht so wirklich berühren. Warum? Eine richtige Erklärung habe ich irgendwie nicht, vielleicht weil die Protagonisten mir doch nicht so wirklich nah gekommen sind beim Lesen. Die Suche nach dem eventuell noch lebenden Kind gestaltet sich aufregend, schwierig, gefährlich und leider auch langatmig und zum Ende sogar langweilig.

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